2016-11-20 Lebenszeichen…

Im Gegensatz zu meinen Mädels war ich selbst heute nicht so richtig draußen an der frischen Luft und in der Sonne. Bei strahlend blauem Himmel und rund 17 Grad haben die sich allerdings so um die Mittagszeit herum vor die Tür gewagt und sind ein paar Runden geflogen. Sie leben also noch. Andererseits war das mit dem Winterschlaf offensichtlich auch nix. Aber es war ja auch noch nicht so richtig knackig kalt, nur ein paar Nächte um die Nullgradgrenze. Wird sicher noch kommen.

Laut Wetterbericht herrscht diese Woche bei Temperaturen zwischen 6 und 13 Grad auch optimales Varroa-Winter-Wetter und ich plane mal ein paar Sprühstöße Milchsäure: laut Anleitung im 45°-Winkel maximal 8ml pro Wabenseite innerhalb 6 Sekunden. Wohldosiert also und schön vorsichtig – das Zeug ist giftig und ätzend…

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2016-07-24 Für den kleinen Hunger zwischendurch…

Habe nach kurzer Rücksprache und angesichts des geringen bzw. nicht festgestellten Varroa-Befalls beschlossen, doch eine kleine Fütterung einzuschieben und erst danach mit der Varroa-Behandlung zu beginnen.

Es ist jetzt 18:30 Uhr und ich habe gehört, dass man ruhig im Hellen mit der Fütterung starten kann. Also Deckel runter, Innendeckel runter, Folie weg – warten – alles ruhig. Futterzarge aufsetzen, runden Aufstiegsdeckel drauf und einen guten Schwung Futtersirup eingefüllt. Beim Nachwiegen des 14kg-Eimers wird sich das als etwa 3kg herausstellen.

Dann Folie wieder auflegen und nochmal warten. Die ersten drei Kundschafter kommen tatsächlich neugierig nach knapp 1 Minute und probieren ob’s schmeckt. Und nach weiteren 1bis 2 Minuten trifft auch schon die Fressverstärkung ein. Ok, ist wohl angekommen, dass es etwas Neues gibt. Innendeckel drauf, Deckel drauf, fertig. Morgen schau ich nach, wieviel davon noch übrig ist und was da so an einem Tag in die Mägen und die Waben wandert.

Auf dem Eimer steht zwar eine Anleitung, wie man ihn mit abgezogener Folie auf dem Kopf stehend in die Beute stellt, aber da droht mir irgendwie zuviel Sauerei. Wenn der Deckel abrutscht oder dann alles zwischen die Waben tropft – ne, da verlass‘ ich mich doch lieber auf das Verfahren mit der Futterzarge. Außerdem will ich ja jetzt noch nicht die ganzen 14kg abgeben.

Für’s Logbuch:

Beutengewicht vorher 18kg
+ 2kg Futterzarge leer
+ 3kg Futtersirup
= Summe rund 23kg.

Die Kofferwaage im Kipp-Wiege-Verfahren zur Kontrolle zeigt 10,2kg + 12,2kg = rund 22,4kg. Hmmmnnnnaja, passt, grob.

Auf geht’s, das Buffet ist eröffnet!