2016-07-30 Na warte, denen zeig ich’s!

Bei Kontrolle der Varroa-Schublade (eingesetzt gestern Abend) fand ich doch tatsächlich eine alte und eine hellere, also jüngere Milbe. Nicht viel, aber ein Zeichen, dass da womöglich noch mehr ihr Unwesen treiben. Und ein paar schwarze Artgenossen haben’s auch nicht mehr rechtzeitig nach hause geschafft. (Was die dort unten wollten? Sehen jedenfalls nicht so aus, als wären die aus meinem Stock. Ich tippe auf eine andere Rasse und den Versuch, von unten an den heruntertropfenden Honig zu kommen.) Der Rest sind Wachs- und Pollenkrümel, abgetrennte Gliedmaßen (Beine, Hinterleib) und zwei Stachel – vielleicht fand da ein kleiner Kampf mit Eindringlingen statt und ich hab‘ ihn verpasst. Schade, da hätte ich gerne mitgewettet. Ausnahmsweise hatte ich die Schublade mal mit leicht (Sonnenblumen-)ölgetränkten Küchentüchern ausgelegt. Ob’s was bringt weiß ich nicht, Klaus hatte mir das empfohlen.

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Da vom 6kg-Nachschlag an Bienenfutter nichts mehr in der Futterzarge vorhanden ist – die haben das doch tatsächlich alles vernascht und sind, wie sich gestern bei der Kontrolle gezeigt hat, kräftig am Einlagern – und ich glücklicherweise den Nassenheider-Verdunster mit entsprechender Ameisensäure 60% bereits besorgt habe, kann ich jetzt und rechtzeitig mit der Behandlung beginnen.

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Ich versuche mal einen Trick mit Fliegennetz, um das Verkitten oder Propolisieren der Verdunster-Schale zu verhindern oder einzuschränken. Nicht dass das Teil in 2 Wochen festklebt.

So, meine Damen, dann mal bitte oben frei machen!

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…dann die Futterzarge mit Folie umgedreht wieder aufsetzen…

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…Innendeckel drauf…

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…und noch die Blechhaube…

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…fertig! Für heute.

In 2 Tagen die Verdunstungsmenge kontrollieren und erforderlichenfalls den Docht verändern oder AS nachfüllen oder, oder, oder…


 

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2016-07-09 Oh Schreck!

Ich wunderte mich vorhin, weshalb beim Gästeablegerkistchen so viele Bienen (ca. 20) vor dem Tor stehen und ein paar von ihnen den Heimkehrern immer mit Abwehrhaltung drohen. Gespreizte Flügel, sofortige frontale Zuwendung und Vorderbeine hoch. Und auch ein zwei Drohnen konnte ich beim Ein- und Ausfliegen beobachten. Was machen die draußen?

Dann sah ich auf dem Boden in der Nähe  einige weinge entsorgte Teile von Artgenossen und mit großem Schrecken auch die leblose Nummer 80. Bin mir jetzt nicht ganz sicher, wo die 80er Königin wohnte, aber ich hatte sie im damaligen Beitrag dem Gästeableger zugeordnet. Sie lag auch deutlich vor dem Gästehaus und nicht vor meinem Kistchen.

Kurze Suche, ob noch irgendwo Adlige herumliegen, brachte keinen weiteren Fund. In meinem Kistchen hört und sieht alles irgendwie normal aus. Aber auch hier darf ich den Deckel noch nicht öffnen, es sind noch nicht mindestens 10 Tage seit Einzug der Königin vergangen.

Wobei ich noch keine wirkliche Erfahrung habe, was  „normal“ ist und was nicht. Ich frage mich eher: Was machen wir nun? Was war der Grund? Und vor allem: WER WAR DAS? Eine eigene alte oder noch neuere Königin oder Revolutionäre?

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