2016-08-15 Frische Luft!

Na endlich. Heute sind rund 2 Wochen seit Beginn der Varroa-Behandlung mit Ameisensäure vergangen und ich kann den Verdunster mit Schale und Folie aus der Beute nehmen. Gestern und heute lag jeweils nur noch 1 Milbe auf der Schublade, Bud und Spencer, zwei von den ganz harten. Ruhet in Frieden. Und erwartungsgemäß befand sich auch nur noch ein Tropfen in der Flasche und das Vlies mit etwas Restfeuchte durchtränkt. Punktlandung. Irgendwie. Wenn man mal vom zwischenzeitlichen zweimaligen Nachfüllen absieht.

Für’s Logbuch kann ich diese meine erste AS-Behandlung also wie folgt abschließen:

  • Beginn: 30.07.2016 14:30 Uhr
  • Ende: 15.08.2016 18:30 Uhr
  • Zeitraum: rund 16 Tage
  • Säure verbraucht: 390ml
  • Verdunstung: 24ml / Tag (zuletzt 15ml / Tag)
  • Kollateralschäden: 10
  • tote Milben auf der Schublade: 379 (zuletzt 1 / Tag)
  • Beutengewicht: 26,8kg

Und weil ich grade dabei war, wurde auch gleich der logische Folgeschritt erledigt: Futterwabe umdrehen, Aufstiegsdeckel einsetzen und die restlichen 5kg Futtersirup eingeschüttet. Als Wiedergutmachung für die Plagerei der letzten 2 Wochen. Kurz gewartet, bis die ersten neugierig ins Licht und den Aufstieg zur Futterwabe hochkrabbeln und mit freudigen Nachrichten wieder nach unten entschwinden. „Mädels, oben gibt’s Freibier!“

Message angekommen, Deckel drauf, guten Appetit. Wir sehen uns.

IMG_20160815_221034


 

Advertisements

2016-07-02 Bienen zur Urlaubspflege?

Imkervater Klaus hat mir seinen Ableger heute zur Urlaubspflege überlassen und neben mein Kistchen gestellt. Damit sie nicht gleich losstürzen und zu ihm zurückfliegen, wo natürlich kein Zuhause mehr steht, werden sie mindestens einen Tag und zwei Nächte geschlossen gehalten. Futter ist noch genügend drin und Frischluft durch das offene Gitter im Deckel gewährleistet.

Auf http://www.imkerforum.de habe ich einen Tipp gefunden, wie das Umstellen oder der Umzug in nähere Umgebung funktionieren soll: Kurz vor dem Öffnen des Fluglochs die Startbahn mit Zweigen, Blättern, Ästen oder Gras versperren, sodass die Damen gezwungen sind, sich den Weg ins Freie durchzuarbeiten und freizuschaffen. Dann starten sie nicht gleich durch sondern schauen nach dem Start erst einmal, was denn los ist und merken sich so besser ihren neuen Standort.

Daumen drücken! Das geht auch ohne Bild…