2017-06-15 Ihr seid nicht allein…

Papa sitzt in der Nähe und passt auf. Ja, auch auf die kleine hartnäckige Meise, die ich gefühlte 100 Mal aus der Einflugschneise verjagt habe, weil sie jedesmal ein Mädel nach dem Motto „hmm, lecker, Eiweiß mit süßem, frisch gesammeltem Pollen“ stibitzte. Abgesehen davon darf es sich ein Imker auch einfach mal gutgehen lassen. Und der Lieblingsbeschäftigung des Imkers nachgehen: Warten.

Inzwischen blühen die Linden in der nahen Umgebung und beide Völker sind kräftig am Sammeln. Nachher noch wiegen und ansonsten weiter warten. Mit etwas Glück und gutem Wetter (was ist wahrscheinlicher?) kann ich in ein paar Tagen eine zweite Ernte einfahren. Lindenblütenhonig. Oder Blütenhonig mit Linde.

So, jetzt aber zügig zurück zu Ziggi und Buch, hält ja sonst keiner aus bei der Hitze…

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2016-07-21 Erwischt!

Von gestern 16:00 Uhr bis heute 16:00 Uhr war zum ersten Mal die Gemüllschublade eingeschoben, um mögliche Verluste oder Varroa-Milben festzustellen. Und da ist sie auch schon: Die Varroa-Milbe in ihrer häßlichen runden fettgefressenen fiesen Fratze und noch dazu im Zwillingspaket. Und 6 Todesopfer. Die jedoch ohne sichtbare Krankheiten oder Beschädigungen, gerissene oder missgebildete Flügel nicht vorhanden, auch kein Schimmel oder grüner Flaum und keine Spinnweben. Vielleicht hitzebedingt – wir Menschen haben es bei 37 Grad und anschließendem nächtlichen Gewitter auch nicht leicht – oder sie haben einfach den Weg nicht zurück ins verkleinerte Einflugloch nicht gefunden. Oder sie sind mir beim Einschieben über die Schublade geschlupft und dann dort MEINETWEGEN verhungert – sorry, tut mir leid…

Fazit: Behandlungsgrenze von 5 Milben pro Tag noch nicht erreicht aber weiterhin beobachten. Schublade geht heute Abend wieder unter die Beute und morgen zur erneuten Auswertung.