2017-05-31 Schwergewicht

Das glaubt mir niemand! Ehrlich! Mein Fleischerhaken, den ich an der Kofferwaage habe, um damit die Beute von einer Seite anzuheben um (verdoppelt) deren Gewicht zu ermitteln, hat sich verbogen. Aber nicht, weil ich mit dem Wagen drübergefahren wäre, nein, sondern direkt beim Wiegen der Beute des größeren Volks. Das liegt aktuell für eine Seite bei 33kg, insgesamt also rund 66kg. Wahnsinn. Hätte ich nicht erwartet. Wenn jetzt noch die Kofferwaage schlapp macht und reißt, kommt das Völkchen ins Guiness-Buch.

Das kleinere Volk hat immerhin 44kg Gesamtgewicht, aber nur beim größeren wird oben im Honigraum kräftig gearbeitet, Honig eingelagert und verdeckelt. Und mit der kleinen Honigprobe, die ich heute entnommen habe, liegt der Wassergehalt noch bei zu hohen 19,8%. Aber mit etwas Glück könnte am Wochenende das erste Schleudern anstehen – wenn alle Waben voll sind und der Wassergehalt bei 17% liegt.

Ob ich dazu die Bienenflucht zum Trennen der Bienen einlege oder die Damen einfach (…) abfege, muss ich noch entscheiden. Geplant ist: 4 Waben raus, schleudern, wieder rein, da capo, da capo. Dann könnte der erste Honig… naja, Daumen drücken und abwarten. Notfalls noch eine weitere Woche.

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2016-07-25 Da muss irgendwo…

…ein Loch sein. Die Mädels haben die 3kg Futter, die ich gestern gegeben hatte, restlos vernichtet. Und ich habe beschlossen, einen Nachtisch zu servieren. Deshalb wandern jetzt weitere 6kg in die Futterzarge. Ich vermute, die werden sie sich spätestens in 2 Tagen einverleibt haben.

Allerdings waren 2 oder 3 nicht begeistert von der Störung zu später Stunde und flogen beim Abnehmen der Folie ärgerlich auf. Aber auch ohne Rauch reichen Jacke und Imkerschleier aus. Ätsch.

Imker an Logbuch: 21:00 Uhr, Futtergabe 6kg Apiinvert, Beutengewicht vorher rund 23,4kg (Kippmethode mit Kofferwaage 11,2 + 12,2).


 

2016-07-24 Für den kleinen Hunger zwischendurch…

Habe nach kurzer Rücksprache und angesichts des geringen bzw. nicht festgestellten Varroa-Befalls beschlossen, doch eine kleine Fütterung einzuschieben und erst danach mit der Varroa-Behandlung zu beginnen.

Es ist jetzt 18:30 Uhr und ich habe gehört, dass man ruhig im Hellen mit der Fütterung starten kann. Also Deckel runter, Innendeckel runter, Folie weg – warten – alles ruhig. Futterzarge aufsetzen, runden Aufstiegsdeckel drauf und einen guten Schwung Futtersirup eingefüllt. Beim Nachwiegen des 14kg-Eimers wird sich das als etwa 3kg herausstellen.

Dann Folie wieder auflegen und nochmal warten. Die ersten drei Kundschafter kommen tatsächlich neugierig nach knapp 1 Minute und probieren ob’s schmeckt. Und nach weiteren 1bis 2 Minuten trifft auch schon die Fressverstärkung ein. Ok, ist wohl angekommen, dass es etwas Neues gibt. Innendeckel drauf, Deckel drauf, fertig. Morgen schau ich nach, wieviel davon noch übrig ist und was da so an einem Tag in die Mägen und die Waben wandert.

Auf dem Eimer steht zwar eine Anleitung, wie man ihn mit abgezogener Folie auf dem Kopf stehend in die Beute stellt, aber da droht mir irgendwie zuviel Sauerei. Wenn der Deckel abrutscht oder dann alles zwischen die Waben tropft – ne, da verlass‘ ich mich doch lieber auf das Verfahren mit der Futterzarge. Außerdem will ich ja jetzt noch nicht die ganzen 14kg abgeben.

Für’s Logbuch:

Beutengewicht vorher 18kg
+ 2kg Futterzarge leer
+ 3kg Futtersirup
= Summe rund 23kg.

Die Kofferwaage im Kipp-Wiege-Verfahren zur Kontrolle zeigt 10,2kg + 12,2kg = rund 22,4kg. Hmmmnnnnaja, passt, grob.

Auf geht’s, das Buffet ist eröffnet!